Posta Portae, No. 2: The Optional Congress

18. März 2016, 18.00 Uhr Edison-Saal im Hotel Nikko

Die Künstler Björn Bock (*1985, lebt in Düsseldorf) und Philip Seibel (*1980, lebt in London) transformieren ihre Arbeiten zu Teilnehmern einer besonderen Konferenz. Im Rahmen der diskreten Atmosphäre des Businesshotels präsentieren die beiden Künstler neue Perspektiven der Betrachtung.

Björn Bock und Philip Seibel bringen hier neues Anschauungsmaterial ins Spiel, das im Laufe des Kongresses nach unterschiedlichen Kriterien untersucht werden kann. Während Philip Seibel sich mit dem verweilenden Moment der Betrachtung beschäftigt, alterniert Björn Bocks Arbeit zwischen Objekt- und Subjekthaftigkeit.

Björn Bock

„Painting my Iris“, handbemalte Kontaktlinsen (präsentiert von Wanda Growe), 2016
„The Congress“, Installation (Stativ, 360°-Kamera), 2016

Philip Seibel

„Stuhl mit Stein“, Holz, Lack, Styropor, Harz, Ölfarbe, 2016

Posta Portae - das „Postament hinter Häusern“ lässt privat - öffentliche Grauzonen im Düsseldorfer Stadtraum zum Sockel künstlerischer Positionen werden. Im Laufe des Jahres entwickeln die eingeladenen Künstler, ausgehend von der speziellen Architektur des jeweils gewählten Ausstellungsortes, temporäre Interventionen in den eigentlichen Alltag desselben. In verschiedenen Medien arbeitend, stellen sie, mittels performativer, malerischer, bildhauerischer, sowie filmischer Strategien, Fragen and die Urbanität dieser Orte und damit der Stadt als solcher.

Tausend Dank an: Wanda Growe, Optikermeister Torsten Heger, Kunst- und Möbelrestaurator Willi Heimann